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Die Nikolauskirche
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Ansicht vom Walerschberg

 Kirchbracht(Brathaha)





ist eines der ältesten Dörfer im Vogelsberg
(erste Urkundliche Erwähnung um 850 n.Chr.)
Am Rande des südlichen Vogelsberg (354 m über n.N) gelegen
Umgeben von Hügeln und Wälder etwa 7km nördlich von Birstein.

Sehenswürdigkeiten
Rund um Kirchbracht                                 Das Vogelberg-Netz-Online-Magazin

Was erledige ich Wo ?                               Kelten Im Vogelsberg

Ev.Kirchengemeinde                                  Burgen im Main-Kinzig-Kreis 

Kindergarten                                            Kirchbau.de

Pro Regio Oberland e.V.

Vereine

 
 
Einwohner:                                                                Ortsnahmen:

1514: 45 Zinsende                                           850 Brathaha
1551: 67 Zinsende                                           925 Brathahu
1666: 18 Haushaltungen mit 78 Personen            1300 Brachta  
1766: 44 Haushaltungen                                  1372 Kirchbrachta
1895: 282 Einwohner                                      1438 Kirchbracht
1933: 278 Einwohner 
1939: 259 Einwohner   
1961: 281 Einwohner  
1970: 253 Einwohner 
2006: 260 Haupt und 6 Nebenwohnsitze 
 


(Buchonia Altes Gau zwischen Vogelsberg,Rhön und Spessart)

Orte mit den Namensendungen "-aha,-afa,-lar und -tar"gehören zur ältesten Siedlungsperiode unserer Heimat.
Demzufolge ist anzunehmen, dass Kirchbracht (Brahtaha ,Kirchbrachta) in der ersten Siedlungsperiode entstand.
Eisenfunde(Atzeberg) und Köhlereien (Am Eichwald, Kohleweg)bei Kirchbracht
lassen schon auf eine keltische Besiedelung schließen, da diese bereits mit der Eisenverarbeitung vertraut waren.
Eine frühere Besiedlung ist nur sporadisch nachweisbar (Funde von Steinzeitwerkzeug am Riedbach)

785
Datierung einer Urkunde,die bezeugt, dass in fränkischer Zeit an der Bracht bereits Eisen geschmolzen wurde.

850
Brichio und Hatro de Brahtaha schenken dem Kloster Fulda ihre Güter an der Stelle "wo Eisen gefunden wird".
Der Name "Eisensteinkaute" am Atzeberg oder "Kohleweg" am Eichwald erinnert noch heute daran daß, damals in der Umgebung von Kirchbracht Eisenstein und Holzkohle gewonnen wurde.

900
Beschreibung des Kirchspiel Reichenbach(dem Kirchbracht angehörte)

1291
Alter eines Mauerbalken aus dem Inneren der Nikolauskirche (dendrochronologische Untersuchung)

1372
Verzichtete Gottfried von Zippur zu Gunsten Isenburgs auf seinen Teil der Vogtei in Kirchbrachta und wollte seinen Bruder zu einem gleichen Verzicht bewegen

1438 
Diether von Ysenburg erwirbt allen weilnauischen Besitz im Gericht Reichenbach (somit auch an Kirchbracht)

1484
Wird im Kompetenzverzeichniss der Reichenbacher Pfarrei das Dorf Dietrichshain in der Nähe von Kirchbracht erwähnt.
Im Tal lag der Dietrichshof und auf einer gegenüberliegenden Anhöhe die Dietrichsburg.
An Diese erinnert noch heute die Flurbezeichnung "Alter Keller"

1511
Älteste noch erhaltene Glocke der Nikolauskirche. Inschrift der Gocke :  SantAnna Glock heiss ich M(eister) Hans zu Franckfort goss
mich Anno 1511, 1550

1550
Erste urkundliche Erwähnung einer Schule in Kirchbracht

1590
Kirchenbezirk Kirchbracht wird als eigenes Kirchspiel von Unterreichenbach abgetrennt.

1691
Die Horstmühle wird erbaut.

1767
Ein verheerendes Unwetter vernichtet weite Teile der Ernte und beschädigt viele Gebäude.
Es wird zum Anlass eines jährlichen Hageltages mit Arbeitsruhe und Gottesdienst genommen.

1794 
Aufhebung der Leibeigenschaft im Isenburger Land.

1866 
Kirchbracht wird Preußisch und in die Selbstverwaltung entlassen.

1891
Gründung des Kirchbrachter "Darlehenskassenverein" unter Vorsitz von Pfarrer Waas.
Zur Genossenschaft gehörten die Orte Kirchbracht, Mauswinkel, IIlnhausen, Preußisch- und Hessisch-Bösgesäß, Lichenroth, Völzberg, Wüstwillenroth und Wettges.

1922
Gründung des Männergesangverein.

1934
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchbracht

1971
Kirchbracht schließt sich der Großgemeinde Birstein an und gibt damit seine Selbständigkeit auf.




    Ansicht
  
    vom Frankfurter Weg













   Ansicht

  von der Hord




      Ortseingang
      über die Bracht




        Bürgermeister :
   
      
       
Konrad Junker               1918 - 1926
      Karl Kempel                   1926 - 1934
      Heinrich Pfeifer              1934 - 1945
      Heinrich Frank               1945 - 1948
      Karl Lotz                      1948 - 1967
      Willi Junker(Bild)            1967 - 1972






     
Dorfgemeinschaftshaus

     
an der Bracht





    Dorfmitte

   mit Brunnen, Bushaltestelle
   und Feuerwehrhaus








   Backhaus

  Letztes Erhaltene von ehemals
  Mehreren





   Scheune

  Kirchbracht Aufnahme 1859/1897





   Ehemalige
   Volkschule

  jetzt Kindergarten




   Spielplatz am Höhküppel

  
Hier stand früher
  auch ein Backhaus





   Denkmal
 
  an die Gefallenen und Vermissten
  der beiden Weltkriege

  1914-1918   5 Tote

  1939-1945  20 Tote und 6 Vermisste






Horstmühle
(Ansicht zu meiner Kindheit)

1691 erbaut besitzt Sie das größte
oberschächtige Mühlrad im Vogelsberg.

Am Goldborn stand früher noch eine Mühle,deren Mauerreste noch zu erkennen sind.




   Horstmühle
  (Heutige Ansicht)




      Pfarrhaus
    (Neues erbaut um 1912)

    das Alte stand in unmittelbarer 
    Nähe der Kirche




    Letzter erhaltene Dorfbrunnen
  
   
am Höhküppel